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ICC-MitarbeiterInnen mitverantwortlich für SARS-CoV-2 Testungen für Universitätsklinikum Krems

Zur Vorbereitung für Operationen am Universitätsklinikum Krems werden an der Donau-Universität Krems, unterstützt durch die Karl Landsteiner Privatuniversität Krems, PCR Virusnachweise für bevorstehende Operationen von PatientInnen durchgeführt.


ICC Water&Health MitarbeiterInnen an der KL mitverantwortlich für SARS-CoV-2 Testungen für Uniklinikum Krems

MitarbeiterInnen des ICC Water& Health sind seitens der KL federführend beteiligt

 

Am Biomedizinischen Labor der Donau-Universität Krems werden mit Unterstützung des ICC Water & Health Teams an der Karl Landsteiner Privatuniversität Virusnachweise von SARS-CoV-2 durch PCR (Polymerase Chain Reaction) Diagnostik durchgeführt. Getestet werden derzeit vor allem Proben von PatientInnen aus dem Universitätsklinikum Krems als Vorbereitung auf deren Operationen. Durch den Ausschluss einer COVID-19 Infektion wird so auch das medizinische Personal des Universitätsklinikums geschützt. Die Zusammenarbeit der beiden Universitäten wurde in der Zeit des Shutdowns auf Initiative der NÖ Landesgesundheitsagentur und unter persönlichem Engagement der Laborteams beider Einrichtungen organisiert und entlastet damit die Laborinfrastruktur des Universitätsklinikums. Die Kapazität der Einrichtungen beträgt bis zu 300 Testungen am Tag, derzeit werden für Krems durchschnittlich 50 Tests täglich vorgenommen.

Für die Organisation der Test-Facility seitens der KL waren und sind Andreas Farnleitner und Karen Zuser verantwortlich. Melanie Leopold ist bei den Analysen im Labor im Einsatz. Als Ersatzmitglied steht Domenico Savio zur Verfügung.

 

Tests an bis zu sieben Tagen pro Woche

 

Ergebnisse liegen innerhalb von vier Stunden vor, sodass die ÄrztInnen ein mögliches Risiko durch SARS-CoV-2 Infektionen für die bevorstehenden Operationen rasch ausschließen können. Im Vorfeld wurde die Übereinstimmung der PCR Testergebnisse im Zuge von Vergleichsmessungen zwischen dem Referenzlabor des Klinikums St. Pölten sowie dem PCR-Labor am Campus Krems sichergestellt. Um die hohen Qualitätsstandards zu gewährleisten werden darüber hinaus permanente Qualitätskontrollen durchgeführt.

Die Tests werden von sechs alternierenden Teams an bis zu sieben Tagen die Woche durchgeführt. Proben kommen derzeit hauptsächlich vom UK Krems. Weitere Kliniken sollen nach Bedarf eingebunden und somit die Kapazität erhöht werden. Dazu käme zusätzlich zu dem an der Donau-Universität Krems vorhandenen PCR-Cycler dann das typengleiche Gerät der KL zum Einsatz.